JiG im Lockdown

Die Schulen in Bayern haben komplett auf digitalen Unterricht umgestellt und auch das ganztägige Angebot musste entsprechend angepasst werden. Dementsprechend bietet JiG in den einzelnen Schulstandorten, je nach Bedarf vor Ort, Notbetreuung und/oder digitale Lernförderung an. Natürlich ist es auch besonders wichtig, den Kindern und Jugendlichen im Lockdown sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Durch den Einsatz von Filmen und den Möglichkeiten von Social Media, erschafft das JiG-Team täglich Impulse und Anreize zum Mitmachen und Ausprobieren. Auch der persönliche Kontakt wird soweit wie nur möglich aufrecht erhalten. Sicher nicht immer ganz einfach und durch Hürden, wie fehlende digitale Infrastruktur, Datenschutzrichtlinien und generellen technischen Herausforderungen, eine ehrgeizige Aufgabe. Eine Aufgabe der sich das JiG-Team weiterhin stellt und sich nichtsdestotrotz sehr über eine baldige Rückkehr zur Präsenz freut. So oder so, wird die JiG auch in der Faschingswoche als Partner ihrer Schulstandorte aktiv bleiben. Gemeinsam durch die Krise. Wir bleiben dran…

Little Big Films #openair

Am 17. Juli war es soweit und Little Big Films #openair wurde in der Katharinen Ruine in Nürnberg erfolgreich abgeschlossen. Sämtliche Tickets waren vergriffen und die Zuschauerreihen waren entsprechend mit neugierigen Kindern und Erwachsenen gefüllt. Zum aufwärmen brachten die LBFs-Kids eine Filmscharade zum Besten. Nach dem tollen Film „Zu Weit Weg“ beantwortete der, extra angereiste, Hauptdarsteller Yoran Leicher charmant die Fragen der jungen Moderator*inn*en und des Publikums. Eine leicht geschnittene Fassung des Free Spirit Interviews gibt es hier zu hören…

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Betreuung? Geht auch digital!

Wie kann man – auch ohne sich zu sehen – Jugendarbeit leisten? Dieser Frage sind die pädagogischen Fachkräfte bei JiG nachgegangen. Eigentlich handelt es sich bei JiG – Jugendarbeit in Ganztagschulen um einen Kooperationspartner, der die ganztägige Betreuung an verschiedenen Schulen in Nürnberg organisiert. Da die Mitarbeiter*innen ihre jungen Adressat*innen durch die Corona-Schulschließung nicht mehr direkt im Schulhaus antreffen, haben sie nun online Räume geschaffen, um sich zu „sehen“. Über den Onlineservice discord ist es möglich mit den Schüler*innen weiterhin in Kontakt zu bleiben. Hier kann ihnen zuverlässig, täglich ein Tagesstrukturpunkt geboten werden. Austauschen über das gemeinsame Fasten während Ramadan, Witze reißen mit den Klassenkameraden, aber auch über ernste Themen sprechen, wie zum Beispiel über das, was gerade draußen in der Welt passiert. Das ist fast alles wie in der Schule, nur eben digital. Discord erlaubt es einen eigenen Server zu erstellen, der über einen Link erreichbar ist. So können Zugriffe von Fremden vermieden werden. Die Moderationsrechte liegen beim Ersteller des Servers, der gleichzeitig auch als pädagogische Fachkraft diese Rechte entsprechend einzusetzen weiß und es so ermöglicht, einen geschützten, digitalen Raum zu erstellen.

Spielerisches Lernen von zu Hause aus. Hier haben die Kinder versucht ein eigenes Stillleben zu erstellen.
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